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Um
meine Forschungen über die "Multiplizität
der Banane" zu intensivieren, habe ich mich für einen Universitätsbesuch
entschieden. Vorlesung hörte sich ja gut an, tollen Geschichten
lauschen, Kakao trinken (gehört immer zu einer guten Geschichte)
und gleichzeitig was für die Bildung tun.
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Die
Anfahrt war schon super, das erste mal in der Straßenbahn.
Es rumpelt toll unterbrochen von Klingelgeräuschen und in
den Kurven quietscht es laut, eine äußerst musikalische
Reiseart. Zugfahren soll so ähnlich sein, muß ich auch
mal probieren.
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Ohne
Eintrittskarte habe ich gleich einen tollen Platz gefunden, mit
einer super Aussicht (wie im Kino). Nun konnte es ja los gehen mit
dem Kakaoverteilen und Geschichtenerzählen bzw. der Vorlesung.
Ach Kekse wären auch nicht schlecht. |
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Was kein Gong, keine Verdunkelung, kein Kakao, keine Kekse sondern
nur ein alter Mann (Professor genannt) der monoton irgendwelches
langweiliges Zeug erzählte und komische Bilder mit Kreide an
die Wand malte. Deshalb war die Sache auch kostenlos, was für
eine Enttäuschung.
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Die
Pause war besser! Endlich gab es Kakao, aus einem Automat auf dem
Flur, könnte ich auch mal gebrauchen. Dieses Gerät müßte
noch Kekse und Schokolade ausspucken. |
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Noch
ein kleiner Stepptanz für das zahlreiche Publikum (hier Kommiliotonen
o.ä. genannt), damit wenigstens etwas Action in diese Veranstaltung
kam. Die zweite Hälfte habe ich leider verschlafen. Mein Wissensdurst,
"Ich möchte nicht wissen, was ich für nen Durst hatte!",
war mit Kakao reichlich gestillt. |
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Universität
war schon eine interessante Erfahrung, so mal für einen Tag.
Aber jeden Tag Uni artet in Arbeit aus. Da forsche ich lieber Zuhause
weiter. Mal sehen, eventuell nächstes Silvester schaue ich
mal wieder hin. Mal nen anderen Geschichtenvorleser testen, ich
könnte ja eine Überraschung erleben und einmal ist keinmal.
Einen Gruß an alle Kommiliotonen, Bildung ist ein hartes Geschäft. |
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